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Kinder

Kinderkreis Hammerstatt

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Wir treffen uns wieder!

Auf dem Spielplatz an der Schule (Wolkenkuckucksheim).
am 11. Juni und am 18. Juni von 15:30 Uhr bis 17:00 Uhr

Natürlich müssen wir uns an die Regeln halten, die es so gibt.
Deshalb bringt bitte folgendes mit:
Mundnasenmaske (Schulkinder), eine Decke, Sonnenschutz ( Hut und Creme), etwas zu trinken und einen Snack (wenn ihr wollt, wir können leider, aus hygienischen Gründen, nichts ausgeben).
Auch einen Zettel , auf dem die Telefonnummer deiner Eltern steht und ob ihr eine Allergie habt z.B. gegen Wepsen.

Spiele, Geschichten und alles andere was notwendig ist bringe ich mit.
Wenn deine Eltern oder du noch Fragen haben: ruft mich an oder schreibt eine Mail:
Evi Feulner: 0921 81566, .

 

Ganz viele sonnige Grüße   Eure Evi

 

 

 

Rückblick aus der Evangelischen Familien- und Kinderarbeit

Das Gleichnis vom Wachsen der Saat (Markus 4, 26-28)

Und er sprach: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mensch Samen aufs Land wirft und schläft und steht auf, Nacht und Tag; und der Same geht auf und wächst – er weiß nicht wie. Von selbst bringt die Erde Frucht, zuerst den Halm, danach die Ähre, danach den vollen Weizen in der Ähre.

Dieses kurze Gleichnis ist für mich persönlich einer der wichtigsten Schlüssel in meiner Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. In den vielen Jahren, die ich jetzt schon mit Kindern und Jugendlichen arbeiten darf, habe ich eines immer wieder lernen und bestaunen dürfen: Die Saat, die wir Mitarbeitenden aussäen, geht dann auf, wann sie will und dort, wo sie will. In diesem Arbeitsumfeld ist es uns ja oft nicht möglich, die Kinder und Jugendlichen über einen langen Zeitraum zu begleiten. Umzüge, Schulwechsel, Wechsel des Arbeitsplatzes zwingen uns immer wieder, die uns Anvertrauten loszulassen und uns darauf zu verlassen, dass die Saat, die wir säen durften, irgendwann und irgendwie aufgehen wird. Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien ist in erster Linie Beziehungsarbeit. Wie der Sämann den Boden kennenlernt, lerne ich Menschen kennen. Wie sich der Sämann überlegt, welche Vorbereitungen er treffen muss, bevor er mit dem Säen beginnen kann und welches Saatgut überhaupt geeignet ist, so überlege ich mir, was die Kinder und Jugendlichen brauchen, damit sie überhaupt gut ankommen können. Wo sind sie in ihrem Lebensabschnitt? Was brauchen sie? Was interessiert sie? Mir ist es ein großes Anliegen die Kinder und Jugendlichen dort abzuholen, wo sie sind. Jetzt im Moment. In den Corona Jahren 2020/21 war das zum Beispiel ab Ostern Kigo to go, Kindergottesdienst zuhause anzubieten, im Sommer Gottesdienste im Freien, und im Herbst und Winter wieder Kigo to go. Kinder- und Jugendarbeit muss sich auf immer wieder neue Situationen einstellen können. Immer neue Kinder, immer neue Jugendliche, immer neue Situationen, immer neue technische Möglichkeiten. Damit muss man schon klarkommen, aber es ist auch die Chance, sich immer neu auf das zu fokussieren was Bestand hat. Immer wieder neu zu lernen, den Kindern und Jugendlichen auf Augenhöhe zu begegnen. In diesen Begegnungen zu erkennen, wie viel wir von ihnen lernen können, wenn wir uns darauf einlassen, ihnen zu begegnen. Im Kind, im Teenager Jesus zu sehen, der mir begegnet. Viel durfte ich schon mit den Kindern und Jugendlichen immer wieder neu erleben und entdecken. Viel gebe ich an sie weiter, viel bekomme ich zurück. Und immer wieder neu lasse ich sie los, wie der Sämann, wenn er schlafen geht, und vertraue darauf, dass die Saat aufgehen wird.

Ihre Diakonin Eva Ernst


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